Hauptmenue

» Startseite    » Rathaus    » Bürgerinfo   » Baindt   » Links   » Kontakt

Sitzungsbericht 07.02.2006

1. Bürgerfragestunde

a) Ein Vertreter der Volleyball-Landjugend Baindt erkundigte sich, ob die große Sporthalle für ein überregionales Turnier am 07. Mai 2006 zur Verfügung steht. Bürgermeister Buemann verwies in dieser Angelegenheit auf TOP 3 (Sanierung der Sporthalle) dieser Gemeinderatssitzung, wo ein Sachstandsbericht zum Thema Sanierung des Sporthallendaches abgegeben wird. In diesem Zusammenhang wurde der desolate Zustand von Netzen und Stangen beim Volleyballspielen angesprochen. Die Verwaltung wird sich darum kümmern.

b) Vor allem an Wochenenden sind die Parkplätze beim Waldorfkindergarten durch LKW`s belegt. Die Verwaltung wurde gebeten, sich mit den Haltern in Verbindung zu setzen, um Abhilfe zu schaffen.

2. Vorstellung des Kindergarten "Sonne Mond und Sterne"

Nachdem sich im letzten Jahr die Kindergärten "Regenbogen", "St.Martin" sowie der Waldorfkindergarten in einer Sitzung des Gemeinderats vorgestellt haben, wurde nun der Kindergarten "Sonne Mond und Sterne" von den Erzieherinnen dieser Einrichtung präsentiert.
Den Kindergarten gibt es nun bereits seit 17 Jahren und wurde im Oktober 1988 eröffnet. In dieser Einrichtung gibt es drei altersgemischte Gruppen (die Kinder sind im Alter von 3-6 Jahren). Die Gruppen heißen: Sonne, Mond und Stern, die Farben der Gruppen: rot, blau und gelb und bieten den Kindern eine gute Orientierung. Die momentane Gruppenbelegung liegt bei 23 bzw. 22 Kindern. Ab April sind die Gruppen mit je 25 Kindern voll belegt. Die Öffnungszeiten sind von 7:00 – 13:00 Uhr sowie von 14:00 – 16:00 Uhr. Der Auftrag des Kindergartens "Sonne Mond und Sterne" umfasst die Bereiche Erziehung, Bildung und Betreuung. Ein wichtiger Punkt ist daher, den Kindern Raum für Erfahrungen zu geben und sie somit auf das jetzige und spätere Leben vorzubereiten. Dies beinhaltet Förderung des Sozialverhaltens, der Sachkompetenz, der individuellen Kreativität sowie des Selbstvertrauens und der Selbstständigkeit. Die Erzieherinnen arbeiten in Anlehnung an den situationsorientierten Ansatz. Das heißt, es werden aus diesem Ansatz folgende wichtige Elemente herausgegriffen:
Durch Beobachtungen werden Interessen und Bedürfnisse der Kinder wahrgenommen. Diese Beobachtungen werden dokumentiert. Aufgrund dieser Beobachtungen kann sich dann ein Thema entwickeln. Die Meinungen/Ideen der Kinder sind für die Erzieherinnen sehr wichtig. Deshalb können sie sich in sogenannten Kinderkonferenzen mit einbringen. Bei der Themenfindung werden auch Impulse von den Erzieherinnen mit eingebracht, um Feste im Jahreskreis oder andere wichtige Themen nicht aus dem Auge zu verlieren.
Im Anschluss daran wurden von den Erzieherinnen noch diverse Objekte vorgestellt.

3. Sanierung der Sporthalle
a) Sachstandsbericht zum Thema Sanierung des Sporthallendachs
b) Ausschreibung des BA I – Hallendach und Betonsanierung
c) Festlegung des weiteren Vorgehens zur Modernisierung der Beleuchtung und zur Sanierung des Sporthallenbodens

Der zuständige Planer, Herr Knittel, ging zunächst auf den bautechnischen Zustand der Halle ein. Viele Deckenplatten sind mehrfach durchnässt worden, trocknen aber schnell wieder ab. Aus optischen Gründen müssen jedoch diese Platten ausgebaut werden. Absturzgefährdet sind die Platten nicht. Die obere Dachschalung ist im Bereich der Oberlichter stark verschimmelt und aufgequollen. Dies deutet auf eine langjährige Durchnässung hin. Die Dachschalung muss teilweise erneuert werden. Durchbruchgefahr besteht jedoch nicht. Die Holzleimbinder sind nicht gefährdet, da ein nicht wasserlöslicher Leim verwendet wurde. Die Wärmedämmung ist durchnässt, vor allem in der Mitte der Halle wegen Durchbiegung und im Bereich der Oberlichter. In den Betonaussenstützen sind Risse und Abplatzungen mit Rosteinfärbungen erkennbar. Die Stützen müssen saniert werden. Die Rohrisolierungen haben sich aufgrund des Wassers von den Rohren gelöst. Die Rohre sollten neu isoliert werden.
Bei der Sanierung des Hallendaches müssen folgende Gewerke ausgeschrieben werden:
- Dacheindeckung
- Dachabdichtung
- Holzbau mit abgehängter Decke

Die Untersuchungen von Herrn Knittel haben ergeben, dass für Benutzer der Sporthalle keine Gefahr besteht.
Es wurde folgender Beschluss gefasst:
1.Bauingenieur Knittel wird beauftragt, das Gewerk Kalzip-Dach sowie die Betonsanierung (Bauabschnitt I) öffentlich auszuschreiben.
2. Das Gewerk Abbruch der Oberlichter und Verschließen der Dachhaut sind schnellstmöglich beschränkt auszuschreiben, damit der Hallenbetrieb (Schul- und Vereinssport) aufrecht erhalten werden kann.
3. Als Bauabschnitt II wird die Beleuchtung und der Hallenboden untersucht und dem Gemeinderat zur weiteren Beschlussfassung vorgelegt.
4. Die Vergabe der Arbeiten 1. und 3. des Beschlusses wird nicht vor Zuschusszusage bzw. vorgezogener Baufreigabe erfolgen.
Die Vergabe des Gewerks Abbruch der Oberlichter sowie Verschließen der Dachhaut erfolgt voraussichtlich in der Gemeinderatssitzung am 07.03.2006. Je nach Witterung werden diese Arbeiten dann im März bzw. April ausgeführt, sodass anschließend die Nutzung der großen Sporthalle wieder uneingeschränkt möglich ist.

4. Baugesuche
Baugesuch zum Bau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage im UG, im Voken 24

- Der Bauherr plant im Baugebiet Voken den Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage im Untergeschoss. Für die Zufahrt zur Doppelgarage soll dabei 1,37 m des Geländes abgegraben werden. Das Bauvorhaben fällt in den Geltungsbereich des Bebauungsplans Voken. Die örtliche Bauvorschrift 2.2 Gelände wird dabei jedoch nicht eingehalten. Danach sind Abgrabungen für Zufahrten zu Untergeschossgaragen nicht zulässig.
- Das Baugesuch wurde deshalb mehrheitlich abgelehnt.

5. Änderung der Hauptsatzung

Im Zusammenhang mit der Fortschreibung der internen Zuständigkeitsordnung der Verwaltung musste die Hauptsatzung in den Bereichen Stundungen, Personalrecht sowie Bürgschaften angepasst werden.
Der Gemeinderat stimmte der Satzung zur Änderung der Hauptsatzung zu.
Der gesamte Wortlaut dieser Änderungssatzung war in der Ausgabe vom 10.02.2006 abgedruckt.

6. Vorstellung der neuen Homepage Rathaus-Service-Portal

Im Jahr 1998 ging die Gemeinde Baindt das erste mal "online". Im Sommer 2000 wurde der Internetauftritt der Gemeinde aktualisiert. In den letzten 5 Jahren sind die Standards in Sachen Internetauftritt weiter vorangeschritten. Zum anderen ist auf der rechtlichen Basis eine Veränderung eingetreten. Die Kommunen müssen seit Ende 2005 ihre Internetauftritte auch für Sehbehinderte leicht verfügbar, d.h. barrierefrei gestalten. Aus diesem Grunde hat sich die Verwaltung für ein Facelifting der Homepage entschlossen. Der in der Verwaltung für die Internetseite der Gemeinde zuständige Mitarbeiter, Herr Müller, erläuterte dem Gremium ausführlich die eingearbeiteten Neuerungen. Anhand der Besucherzahlen ist erkennbar, dass dieses Medium immer stärker genutzt wird. Allein im letzten Monat haben über 1.300 Besucher den Internetauftritt der Gemeinde Baindt aufgerufen. Der Bürger der Gemeinde Baindt erwartet nicht nur virtuelle Information, sondern auch die Möglichkeit, Behördengänge sinnvoll online zu erledigen.
Der Gemeinderat erteilte die Freigabe des neuen Internetauftritts der Gemeinde Baindt.

7. Verschiedenes / Bekanntgaben

a) Von Beginn der Dunkelheit bis spät in die Nacht treffen sich regelmäßig ca. 20 Jugendliche auf dem Dorfplatz. Viele Bürgerinnen und Bürger haben zwischenzeitlich Angst, den Dorfplatz nachts zu betreten. Morgens ist dann der Dorfplatz mit Glasscherben übersäht, im Bereich des Torbogens werden Pflastersteine ausgerissen. Die Verwaltung wird neben der Polizei auch das Jugendamt über diese Vorkommnisse unterrichten. Zudem soll die Schulsozialarbeiterin Kontakte zu diesen Jugendlichen knüpfen.

b) Die Verwaltung wurde gebeten, den Dorfplatz besser von Schnee und Eis zu räumen.

An der Sitzung waren bis zu 25 interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer anwesend.

Recht herzlichen Dank für Ihr Kommen.

Walter Plangg
Hauptamtsleiter